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Wuffige Kollegen – Hunde im Büro

2020-06-19 17:34:00 / News & Einblicke / Kommentare 0

Hunde im Büro werden immer häufiger. Den geliebten Vierbeiner für mehrere Stunden am Tag alleine Zuhause lassen? Für einige unvorstellbar. Irgendwie hat man seinen Hund doch am Liebsten immer an seiner Seite und überall mit dabei.

Hunde sind Rudeltiere. Sie fühlen sich am Wohlsten, wenn ihr „Rudel“ in der Nähe ist. Gerade in den letzten Wochen, teils Monaten, waren sehr viele - bedingt durch die Corona-Pandemie - im Homeoffice tätig. Auch unsere Fellnasen haben sich an die vermehrte Anwesenheit ihrer Besitzer gewöhnt. Und plötzlich soll es wieder zurück in den Normalbetrieb gehen. Wie sollen wir unserem Hund verständlich machen, dass er jetzt wieder mehrere Stunde alleine Zuhause bleiben soll? Warum ihn also nicht mal mit zur Arbeit nehmen? Sicherlich ist es etwas anderes Arbeit und Hund in den eigenen vier Wänden unter einen Hut zu bekommen. Wenn es der Job aber möglich macht z.B. arbeiten im Büro und bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, probiert es doch mal zusammen aus.

Voraussetzungen

Den Hund einfach mitnehmen und ab zur Arbeit? Nein, so einfach ist es dann nicht. Zu allererst gilt es beim Chef abzuklären, ob überhaupt Hunde im Büro erlaubt sind bzw. dieses überhaupt möglich ist. Des Weiteren sollte dein Hund bereits gut sozialisiert sein und den Grundgehorsam erlernt haben. Auch etwaige Mitarbeiter im selben Bürozimmer sollten mit dem felligen Neuzuwachs einverstanden sein. Nicht dass nachher eine Hundehaarallergie vorhanden ist oder gar eine Angst vor Hunden vorliegt.

Dein Hund sollte daran gewöhnt sein nicht immer im Mittelpunkt zu stehen und beschäftigt zu werden. Denn gerade auf der Arbeit geht die Arbeit vor und nicht die rundum Beschäftigung deines Hundes.

Sind all diese Voraussetzungen erfüllt, braucht dein Liebling für seinen neuen Alltag mit dir im Büro natürlich noch eine Ausstattung, damit es ihm während deiner Arbeitszeit an nichts fehlt.

Ausstattung für den Bürohund

Neben einem bequemen Plätzchen zum Schlafen und Zurückziehen – sei es nun bei dir unter dem Schreibtischtisch oder in einer Ecke – braucht er zudem einen Wassernapf und sein Lieblingsspielzeug. Am besten hast du davon zwei, damit du es nicht jeden Tag hin und her tragen musst. Damit für deine Fellnase keine Langeweile aufkommt, ist eine leckere Kaubeschäftigung sinnvoll. Denn was gibt es Schlimmeres, als wenn er nachher Kabel oder sonstige Büroausstattung anknabbert oder zerstört?

Vorteile für einen Hund im Büro

Eines der wichtigsten Gründe ist sicherlich, dass dein Liebling nicht den Vormittag oder Tag über Zuhause alleine verbringen muss. So könnt ihr zusammen das Haus verlassen und zur Arbeit gehen oder fahren. Er hat die zusätzliche Möglichkeit auf einen kleinen Spaziergang, kann sich evtl. erneut lösen und ist bei seinem Rudel.

Im Büro angekommen wirst du mit Hund gleich sicherlich mehr und länger von deinen Kollegen begrüßt. Denn wer kann einer Fellnase schon widerstehen? Sofort sind streichelnde Hände da und bei jedem wird sicherlich sofort ein Lächeln auf den Lippen liegen. Dein Hund bekommt somit noch mehr Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten, als ohnehin schon.

Pausen auf der Arbeit verbringst du mit deinem Hund jetzt ganz automatisch an der frischen Luft. Zwischen all dem Sitzen auf dem Bürostuhl tut ein kleiner Spaziergang – für dich und deinem Hund – sicherlich mehr als gut und kommt wie gerufen. Schnell wirst du merken, dass du aus der Pause erfrischter und auch freier im Kopf wieder zurück an die Arbeit gehst. Nicht nur dein Hund hat dadurch einen zusätzlichen Spaziergang. Die vermehrte Bewegung auf der Arbeit kann Rückenprobleme vorbeugen.

Der nächste wertvolle Punkt ist die Senkung des Stresslevels. Spaziergänge können dies bereits in kleiner Form bewirken. Doch nichts geht über Streicheleinheiten bei deiner Fellnase. Sei es während eines Telefonates, einem Gespräch mit Kollegen oder einer kleinen Denkpause. Ähnlich wie Kuschelstunden bei einer Mutter mit ihrem Kind, werden auch bei dir und deiner Fellnase durch die Kuscheleinheiten Glückshormone – das sog. Oxytocin - ausgeschüttet. Dieses Hormon erhöht nicht nur die Bindung. Es senkt zugleich den Blutdruck, verlangsamt die Herzfrequenz und hilft das gefährliche Stresshormon Cortisol abzubauen.

Streicheleinheiten üben einen fast magischen Wuff-Effekt aus.

Mehrere Studien haben das Arbeiten mit Hunden im Büro untersucht und sind alle zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Hund auf der Arbeit sich nicht nur auf uns und unseren Hund in vielerlei Hinsicht (s. oben) positiv auswirkt, sondern auch möglicherweise auf unsere dortigen Mitmenschen. Die allgemeine Zufriedenheit könnte durch einen tierischen Kollegen steigen und zu weniger Streitereien führen, da vor einem Hund nicht die Stimme erhoben werden möchte.

Vielleicht hast du ja die Möglichkeit deinen tierischen Freund mit ins Büro zu nehmen? Oder aber ihr seid schon ein längst eingespieltes Team auf der Arbeit und erfreut euch, auch diesen Alltag zusammen teilen zu können.

Auf ein wuffiges und gemeinsames Arbeiten!